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Rode NT5

359,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 25. Mai 2017 9:37
Hersteller
Bauweise

Das australische Unternehmen Rode hat sich mit seiner NT-Reihe besonders im semiprofessionellen Audiobereich einen Namen gemacht. Das Großmembran-Mikro Rode NT2 sowie dessen Ableger hat in Homestudios inzwischen einen Standard erlangt, der mit dem des Neumann U87 in professionellen Tonstudios vergleichbar ist. Die Kleinmembraner der NT5 Serie sind nicht weniger verbreitet. Oft sind sie die erste Empfehlung wenn jemand mit kleinem Budget nach einem vernünftigen Stäbchenmikro sucht.


Rode NT5 Mikrofon Test

Rode NT5Das Rode NT5 ist mit nur etwa 12 cm Länge und einem schnörkellosen Metallgehäuse ein recht unauffälliges Kleinmembran-Kondensator-Mikrofon. Kleinmembran-Mikros werden gern und häufig für die Stereo-Mikrofonie verwendet. So überrascht es nicht, dass es leichter ist Angebote für ein abgestimmtes Stereo-Paar zu finden, als für ein einzelnes NT5.

Ab Werk verfügt das NT5 über Nierencharakteristik. Da sich die Kapsel aber abnehmen lässt, besteht die Möglichkeit mit der NT45-O außerdem noch eine weitere Kapsel mit Kugelcharakteristik hinzuzukaufen. Der Frequenzgang des Mikrofons ist abgesehen von zwei Sprüngen sehr linear. Unterhalb von 200 Hz fällt er über eine Oktave um 2 dB ab, um dann bis zum unteren Ende des Frequenzspektrums linear zu verlaufen. Oberhalb von 4 kHz hingegen findet sich ein Anstieg um 2 dB, ebenfalls über eine Oktave. Von dort aus verläuft der Frequenzbereich ein weiteres Stückchen linear, um schließlich ab 12 kHz langsam abzusinken.

Allein dieser Frequenzgang sollte klar machen, warum das NT5 besonders für die Verwendung als Overhead glänzt. Bei einem vollständig linearen Mikrofon würde man hier per EQ in den meisten Fällen genau die Eingriffe vornehmen, die das NT5 bereits mitbringt.

Die Bassanteile des Sets sollen schließlich vornehmlich als Mono-Signal von den Stützmikros eingebracht werden, weshalb das Overhead-Signal hier meistens abgesenkt wird. Auf der anderen Seite sind die Overheads neben dem Raumeindruck auch für ein Stützen des Blechanteils im Drum-Set verantwortlich. Und dieser beginnt gewöhnlich ab ca. 4 kHz eine Rolle zu spielen. Wer das NT5 also vornehmlich als Overhead-Mikro verwenden möchte, kann nicht viel verkehrt machen.

Für andere Anwendungen kann man über das NT5 geschiedener Meinung sein. Der Frequenzgang der es zu so einem guten Overhead macht, steht hier oft mehr im Weg. Akustik-Gitarren klingen etwas dünn, Flöten oder Violinen geraten schrill. Ersteres natürlich eine Folge der Bassabsenkung, letzteres eine der Höhenanhebung. Dies ist kein Grund zur Panik.

Mehr als einen vernünftigen EQ und jemanden der damit umgehen kann benötigt man nicht, um das Problem wieder auszubügeln. Das NT5 hat einen recht geringen Rauschpegel, so dass eine neuerliche Anhebung der Bässe ohne große Probleme möglich ist. Auch bei den Höhen funktioniert eine Absenkung recht gut. Das Signal ist auch in diesen Bereichen rechtSchlagzeugmikrofonierung verzerrungsarm.

Unterm Strich stellt das NT5 für seine Preisklasse ein sehr gutes Mikrofon dar. Bevorzugt sollte man hier
zugreifen, wenn man nach Overheads für ein Drum-Set sucht. Dann hat man ein paar sehr gute Mikros, die zusätzlich sogar gelegentlich für die Abnahme von Akustik-Gitarren usw. verwendet werden können. Die Qualität beispielsweise eines Neumann KM 184 kann man aber natürlich nicht erwarten. Dafür löst das NT5 dann doch zu gering auf und verfügt nicht über genügend sanfte Brillanz.

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