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KMS 104

636,33 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 20. September 2017 5:37

Traditionell werden Kondensator-Mikrofone eher im Studio und dynamische Mikros eher auf der Bühne verwendet. Ein durchschnittliches Kondensator-Mikro kostet gern mal ein vielfaches dessen, was man für ein entsprechendes dynamisches hinlegen müsste. Dafür bekommt man gewöhnlich ein deutlich detaillierteres Klangbild, muss sich aber auch mit den dazugehörigen Marotten herumschlagen. Kondensator-Mikros sind sehr empfindlich, sowohl für Schall als auch für äußere Einflüsse.

Ein Sturz aus einem Meter Höhe kann oft fatal sein und wer ein solches Mikro versucht beim Singen in der Hand zu halten wird schnell merken, dass die entstehenden Griffgeräusche sehr deutlich übertragen werden. Dynamische Mikros hingegen sind sehr robust und fallen gern durch geringere Griffgeräusche aus. Dafür sind sie klanglich nicht so brillant.

In den meisten Fällen ist dies ein gern akzeptierter Kompromiss. Die Unterschiede zwischen den beiden Mikrofon- Formen treten für den gemeinen Hörer sowieso erst zu Tage, wenn sie die Performance auf einer Aufnahme wiederholt hören können. Für solche, die auf der Bühne trotzdem nicht auf die Vorzüge eines Kondensator-Mikrofons verzichten wollen, hat Neumann die Modelle KMS 104 und KMS 105 entwickelt.


10Neumann KMS 104 Test

Neumann KMS 104Mit den beiden Kondensator-Handmikrofonen KMS 104 und KMS 105 hat die deutsche Firma Neumann gegen Ende des Jahrtausends zwei Mikrofone ins Rennen geschickt, die den in diesem Bereich vorherrschenden dynamischen Mikrofonen Paroli bieten sollen. Der Gedanke war, die Soundqualität von Kondensator-Mikros mit der Robustheit dynamischer zu verbinden.

 

Beide Mikrofone sind eng miteinander verwand. Lediglich die Richtwirkung unterscheidet sich. So verfügt das KMS 104 über Nierencharakteristik, während das KMS 105 als Superniere daher kommt.

Vom KMS 104 existiert außerdem eine weitere Variante, das KMS 104 Plus, welche über eine etwas stärkere Bassbetonung verfügt. Ein häufiges Problem von Kondensator-Mikrofonen ist die extreme Anfälligkeit gegenüber Windgeräuschen. Dank sehr hochwertiger Filter und Impedanzwandler stellt dies bei den beiden Neumännern kein Problem dar.

Auch Probleme mit Griffgeräuschen sind dank der sehr massiv gebauten Gehäuse kaum anzutreffen. Insgesamt verhalten sich die Mikrofone der KMS-Serie tatsächlich weitestgehend wie dynamische Mikros mit dem Sound von Kondensator-Mikrofonen. Dies schlägt sich natürlich im Preis nieder. Für ein Mikrofon der KMS Reihe lässt man locker das Fünffache eines gewöhnlichen Shure SM58 im Laden.

Dafür bekommt man aber auch höchste Qualität. Die Neumann Mikros verfügen über ein sehr geringes Eigenrauschen und übertragen störungsfrei bis zu einem beachtlichen Schalldruckpegel von 150 dB. Dabei ist das Signal sehr detailliert und bis auf eine leichte Betonung bei ca. 9 kHz extrem linear.

Die hier besprochenen Modelle arbeiten alle samt kabelgebunden. Doch auch für Liebhaber kabelloser Systeme hält Neumann eine Lösung bereit. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit dem ebenfalls deutschen Hersteller Sennheiser. Sennheiser bietet mit seinen Handsender SKM 5200 einen mit Funk ausgestatteten Handgriff an, der nicht nur zu den Hauseigenen Mikrofonkapseln der 5000er Serie, sondern auch zu denen der beiden besprochenen Neumann Mikos kompatibel ist.

Die Kapseln lassen sich als KK 104 bzw. KK 105 separat erstehen und können problemlos auf den SKM 5200 aufgebracht werden. Die so entstehenden drahtlosen Kondensator-Bühnenmikros werden umgangssprachlich oft als „Neuheiser“ bezeichnet und haben besonders im TV-Bereich hohe Verbreitung gefunden.

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